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Hauptzettel Diesem ist z.B. zu entnehmen:
Dieser Wagen transportiert Zurüstteile von Marklingen nach Steinbronn/Güterschuppen. Als Wagen ist ein G-Wagen bereitzustellen. Der Kunde hat bereits um eine Verlängerung der Ladezeit gebeten, daher das Kreuz oben rechts. Die Rückseite der Karte zeigt, daß der Wagen leer nach Marklingen Gbf zurückgeht.
Dieser Wagen transportiert Schrott von Steinbronn/Güterschuppen nach Marklingen (rechte Seite). Als Wagen ist ein O-Wagen bereitzustellen. Die Vorderseite der Karte (links) zeigt, daß der Wagen daher zuerst leer nach Steinbronn/Güterschuppen geht. Planmäßige Frachten und Bedarfsfrachten
Es gibt zwei Arten von Hauptzetteln:
Die Bildung eines Zuges erfolgt also ausgehend vom Fahrplan. Dieser legt die Bestimmungsorte und Planmäßigen Frachten sowie den Zugtyp fest. Diese Wagen werden zuerst eingestellt, danach noch Bedarfsfrachten. Nach diesen Regeln ist der Zug dann komplett zu bilden.
Ablauf des Spiels Die Hauptzettel werden in zwei Karteikästen aufbewahrt:
Diese Hauptzettel werden dann vor Fahrtbeginn (typischerweise im Schattenbahnhof, wo der Güterzug zusammengestellt wird) einem bestimmten Wagen zugeordnet und begleiten ihn bis zum Bestimmungsgleis. Zunächst werden die "zurückgestellten" Karten wieder vor die Bedarfsfrachten sortiert, damit übergangene Wagen möglichst bald zugestellt werden. Im ersten Schritt werden nach dem Buchfahrplan zu fahrende planmäßige Frachten eingestellt. Danach werden je nach Zuglänge nacheinander die Bedarfsfrachten von vorne weggenommen. Ist kein Wagen vorhanden oder die Ladestelle bereits voll, wird die Karte in das Fach "zurückgestellt" einsortiert und der nächste Hauptzettel genommen. Zurückkommende Hauptzettel werden je nach Kennzeichnung entweder unter "planmäßige Frachten" einsortiert oder bei den Bedarfsfrachten hinten angestellt. Wagenkontrolltafel Die Tafel enthält für jede Ladestellen
Mit dem gezogenen Hauptzettel wird die vorgesehene Ladestelle festgestellt und anhand der an der Wagenkontrolliste eingesteckten Marken geprüft, ob die max. Anzahl Wagen in Spalte 2 überschritten ist. Ist dies der Fall muß der Hauptzettel zu den "zurückgestellten" und der nächste wird bearbeitet. Für Steinbronn/Wegner & Sohn kann also noch ein Wagen geliefert werden. Für Steinbronn/Ladestraße wird ein Hauptzettel für einen leeren G-Wagen gezogen. Hier ist zu sehen, daß unter "Rückleistung" im BW ein G-Wagen steht, der mit einem der letzten Züge beladen ankam. Demzufolge ist er jetzt leer und kann genutzt werden. Für diesen Hauptzettel braucht also kein Wagen mitgeführt zu werden! Der Wagen muß dann aus dem BW an die Ladestraße rangiert werden.
Ein G-Wagen für Steinbronn wird bereitgestellt, die Tafel zeigt daß noch
ein beladener O-Wagen und ein G-Wagen bei Wegner & Co stehen, der aber zurückgeht.
Bevor ein neuer Zug zusammengestellt wird, werden alle Marken aus der Spalte "Rückleistung" entfernt und alle anderen Karten eine Spalte nach links bewegt. Man sieht dann, welche Wagen zurückkommen werden und welche noch in den Ladestellen verbleiben. Behandlung eines Zuges im Bahnhof
Bevor das Rangieren beginnt werden alle vorhandenen Hauptzettel geprüft
Alle Wagen, deren Karte "zurück"anzeigt sind fertig und werden mitgenommen |
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